Metal Frenzy Mittwoch 2026

Den Auftakt des Abends übernahmen Karl Mags . Die vierköpfige Band aus Brome steht für eine explosive Mischung aus Punk, Rock und Metal, die sie selbst als „Riot-Rock“ bezeichnen. Entstanden aus spontanen Proberaum-Sessions im Jahr 2023, präsentiert die Band energiegeladenen deutschsprachigen Punkrock mit treibenden Rhythmen, dreckigen Gitarren und ehrlichen Texten über Alltag, Kneipe und Gesellschaft. Dank reichlich Bühnenerfahrung aus früheren Projekten gelang es Karl Mags schnell, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen

Karl Mags

Nach einer kurzen Umbaupause ging es mit Deathpunk von Ass Cobra Deathpunk aus Erfurt weiter. Mit einer gehörigen Portion Energie und dreckigem Sound sorgte die Band für beste Partystimmung vor der Bühne. Musikalisch deutlich von den norwegischen Genre-Pionieren Turbonegro beeinflusst, präsentierten Ass Cobra eine mitreißende Mischung aus Punkrock, Rock’n’Roll und provokanter Attitüde. Druckvolle Gitarrenriffs und eingängige Refrains sorgten dafür, dass die Stimmung auf dem Festivalgelände weiter an Fahrt aufnahm.

Ass Cobra Deathpunk

Anschließend wurde es akustisch – allerdings keineswegs ruhiger. Mit Ohne Strom brachten ihr Heavy-Unplugged-Programm auf die Bühne und nahmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Rock- und Metalgeschichte. Von CCR über Die Ärzte bis hin zu Manowar wurde alles gecovert, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Jeder Klassiker erhielt dabei seinen ganz eigenen Sound, was die ungewöhnliche Songauswahl überraschend kurzweilig und unterhaltsam machte.

Auch an den folgenden Tagen waren MOS auf dem Festivalgelände präsent. Gemeinsam mit den Metal-Möhren begleiteten sie die morgendliche Runde über den Campground. Bewaffnet mit Schnaps, Mirko, Akkubox und Instrumenten wurde bereits kräftig vorgefeiert, bevor sich die Tore zum Infield öffneten.

Mit Ohne Strom

Weiter ging es beim Metal Frenzy mit Rummelsnuff. Die Parsauer Gang hat mich sehr neugierig auf die beiden gemacht und es war eine großartige Elektropunk-Show.

Roger Baptist arbeitete zunächst als Bodybuilding-Trainer und war von 2007 bis 2014 Türsteher im Berliner Technoclub Berghain. Durch die Zusammenarbeit mit dem norwegischen Künstler Bjarne Melgaard entstand bereits 2004 die Figur „Rummelsnuff“.

Seinen ersten öffentlichen Auftritt als Sänger hatte Baptist 2004 auf Initiative von Ray van Zeschau. Seine offizielle „Wiedergeburt“ als Rummelsnuff feierte er Ende 2005 gemeinsam mit der Band Kaltfront im Dresdner Kurländer Palais.

2008 veröffentlichte Rummelsnuff sein Debütalbum „Halt durch!“ beim Label ZickZack Records und ging anschließend auf Deutschlandtournee. In den folgenden Jahren arbeitete er mit verschiedenen Musikern, Bands und Regisseuren zusammen und machte sich zudem als Schauspieler in mehreren Spielfilmen einen Namen

Rummelsnuff

Weiter ging es mit den Diven von Out the Mouse. Wie immer gab es eine hervorragende Show mit vielen geplanten und ungeplanten Showeinlagen auf der Stage.

Als Gastmusiker waren Patrick, welcher bis zum letzten Jahr als Sani beim Frenzy war, und Passi. Passi hatte vor 1 Jahr seinen Rücktritt von OTM bekannt gegeben. Umso mehr haben sich die Fans über den Gastauftritt gefreut.

Tom wechselte sein Bühnenoutfit und hatte dann die Idee, das erste Mal Crowdsurfen zu wollen. Die Überraschung war gelungen und Tom überstand die erste Runde ohne körperlichen Schaden.

Es gab auch einen Wechsel in der Besetzung. Der geliebte Toaster wurde gegen einen Drucker getauscht. Allerdings scheint dieser Lampenfieber gehabt zu haben, selbst Roland, der Admin für alle Fälle, konnte ihn nicht davon befreien, und so gab es heute keinen Ausdruck für die Mäuse.

Ich bin gespannt, was bei Ihren nächsten Gigs so alles passieren wird.

Out the Mouse