Bereits am 24.07.2026 begann der Aufbau für das HelmFest 2026 – und die Vorfreude stieg von Tag zu Tag.
Am Mittwoch, noch vor Beginn des Festivals, gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Unwetterwarnung heraus. Das Orga- und Technikteam schmiedete daraufhin einen Notfallplan, der am Donnerstag zum Glück nicht zum Einsatz kommen musste.
Eröffnung
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Nach einer kurzen Eröffnungsrede durch den Vorstand, den stellvertretenden Bürgermeister von Büddenstedt sowie den Bürgermeister von Helmstedt startete das HelmFest mit Last Instance aus Hankensbüttel. Die vier Jungs aus der Nähe der Lüneburger Heide wurden 2018 gegründet und spielen eine frische Mischung aus klassischem Metal, punkigen Melodien und modernen Keyboard-Elementen. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr machte.
Last Instance
Weiter ging es mit Orage Band, einer Sci-Fi-themed Heavy-Metal-Band aus dem Herzen des Ruhrgebiets. Orage steht für kompromisslosen Sound zwischen wuchtiger Schwere und atmosphärischer Tiefe. Die Band kombiniert Einflüsse aus klassischem Heavy Metal, Thrash und Modern Metal zu einem dichten, ehrlichen Klangbild, das nicht auf schnelle Effekte setzt, sondern auf nachhaltige Wirkung.
Orage
Pünktlich zur Piratensause mit Tortuga setzte leichter Regen ein. Das tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch – im Gegenteil: Vor der Bühne wurde ausgelassen gefeiert.
Ein Zitat der Band beschreibt ihre Philosophie treffend:
TORTUGA stehen für die Freiheit, Unangepasstheit und Lebenslust der Piratenzeit. Ihr Motto lautet: „Freiheit beginnt im Kopf!“ Während der Alltag uns in Ketten legt, sprengen TORTUGA mit ihrem Hang zur Piraterie alle Fesseln.
In voller Piratenmontur bringen sie das goldene Zeitalter der Piraterie mit einer mitreißenden Show auf die Bühne. Ihre Texte und ihre energiegeladene Performance animieren das Publikum zum Feiern, Mitsingen und Mitmache
Tortuga
Nun wurde es episch, cineastisch und postapokalyptisch: Wolves of War aus Elmshorn betraten die Bühne. Ursprünglich als Industrial-Metal-Projekt gestartet, hat sich die Band zu einem musikalischen Schwergewicht mit großen, soundtrackartigen Orchesterarrangements entwickelt.
Mit ihrem neuen Album „Wasteland Warfare“, das 2025 veröffentlicht wurde, schlagen sie ein neues Kapitel auf: ein apokalyptischer Cocktail aus Symphonic- und Death Metal, verfeinert mit düsteren, atmosphärischen Nuancen. Inspiriert von postapokalyptischen Welten wie Fallout, Metro 2033 oder S.T.A.L.K.E.R. sowie der nordischen Mythologie erschaffen sie einen eindrucksvollen Sound, der perfekt zur Endzeitstimmung passt.
Wolves of War
Weiter ging es mit We Are Perspectives aus Bottrop. Die Deathcore-Band hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 einen Namen gemacht und ist bekannt für ihre kompromisslose Härte sowie einen modernen, schweren Sound, der technische Präzision mit massiven Breakdowns verbindet.
We are Perspectives
Anschließend wurde es international: Defacing God aus Dänemark übernahmen die Bühne. Die Band vereint kompromisslosen melodischen Death Metal mit orchestraler Wucht und okkulten Konzepten. Gegründet wurde die Formation 2015 von Sängerin Sandie „The Lilith“ Gjørtz und Drummer Michael Olsson. Inspiriert von den großen Traditionen des skandinavischen Metals thematisiert die Band die Dunkelheit, die in uns allen wohnt – verwurzelt in Mythen, Okkultismus und Hexerei, vor allem aber in den Geschichten der geheimnisvollen Dämonin Lilit
Defacing God
TRAITOR übernahmen die Bühne und lieferten Thrash Metal vom Feinsten. Die Wurzeln der aus Balingen stammenden Band liegen im klassischen Teutonic Thrash der 80er-Jahre. Gegründet wurde die Band im Jahr 2009. Bereits 2012 erschien mit „Thrash Command“ das Debütalbum, gefolgt von „Venomizer“ (2015) und „Knee-Deep in the Dead“ (2018).
Was für eine Energie auf der Bühne – genau so muss das sein!
Traitor
Für einen perfekten Abschluss sorgte die 1999 gegründete Bielefelder Band Trapjaw. Mit ehrlichem und brachialem Death-/Thrash-Metal wurde den Besucherinnen und Besuchern noch einmal ordentlich der Gehörgang freigepustet!
Trapjaw
Was für ein genialer erster Festivaltag – und dabei sollten noch zwei weitere folgen!
Noch ein Wort zum angekündigten Unwetter: Für ein paar Minuten wurde es zwar etwas windig, doch von den angekündigten schweren Unwettern war glücklicherweise nichts zu spüren.