RHZ 2026 Donnerstag

Nachdem die erste Festivalnacht durchgestanden war und für mich die Zweite und für viele andere noch einige mehr, ging es ab 11:50 Uhr mit der ersten Band los.

Warum viele andere noch mehr Nächte auf dem Buckel hatten, das ist einfach zu erklären. Es sind viele Helfer, die für das »Rockharz 2026« gearbeitet haben und so dafür gesorgt haben, dass dieses Mammutunternehmen so reibungslos lief. Denn ohne die vielen Helfer und Angestellten ist so ein Festival nicht zu schaffen.

Dank der vielen Arbeit haben die Musiker eine großartige Zeit und geben immer richtig Gas auf den Bühnen. Diesen Donnerstag startet der Festivaltag mit Final Cry . Die Thrash-Urgesteine aus dem Weserbergland. Die Musik ist einfach das Beste, was man als Antrieb am Morgen braucht. Seit 37 Jahren im Geschäft und seit 2021 mit Kai Wilhelm am Mikrofon. Die Band ist eine Urgewalt, die einem so richtig den Arsch hochtreibt. Genau das, was ich und die Festivalbesucher brauchten.

Final Cry

Als Nächstes folgte eine Band, die das Momentum des Arschhochbekommens mit zusätzlichem Momentum auffüllte. Es spielte die hannoversche Folk- und Mittelalterrockband Die Habenichtse. Ihr Gründungsmotiv »Feiere das Leben, nimm mit, was du kannst, und vagabundiere dich durchs Leben« folgend ging es mit einem wilden, aber ab und an tiefgründiger, freudiger Musik weiter Richtung Mittag. Das war staubig, aber sehr hungrig machend.

Also erstmal kurz einen kleinen Trip zu meinem sehr liebgewordenen Essensstand von »Birdman«. Diesmal etwas anders positioniert, aber ich habe ihn gefunden und das beste vegane Burgererlebnis gehabt, das ich außer bei denen irgendwo nochmal erleben durfte. Selbstgemachte Dinkelpattys, ein Genuss. Und ich bin normalerweise eher der Karnivore als der Herbivore.

Die Habenichtse

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Zurück zur Bühne. Dort spielte auf, eine Band namens »Mittel Alta«. Ich, wie immer unbefangen und weitestgehend uninformiert, damit die Bands einfach wirken können, war arg verwirrt. Es war ein Harlekin auf der Bühne, dazu ein Herr mit Strumpfmaske, und die Musik war dann doch eher eine interessante Interpretation von Limp Bizkit mit deutschen Texten.

Das brauchte etwas. Denn mein erwartetes musikalisches Bild passte so gar nicht zu der Band, die ich da auf der Bühne erlebte. Augenscheinlich gehörte ich zu einer verschwindenden Minderheit an, denn es war brechend voll vor der Bühne und die Staubwolke sagte Eskalation.

Im Nachhinein erfuhr ich, dass das die Band war, die als Vorband mit TBS unterwegs war, und so ergab es auch Sinn, dass die Band so viele Fans anzog. Mittelaltermusik kann also auch ganz anders und sie funktioniert trotzdem bombig. Unerwartet, aber rattenfängergeil.

Mittel Alta

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